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Immobilie privat oder mit Makler verkaufen? Ein ehrlicher Vergleich

Privat verkaufen oder einen Makler beauftragen? Wir vergleichen beide Optionen ehrlich und transparent.

Orhan Keserli

Orhan Keserli

Immobilienmakler (IHK), homefin GmbH · 15. Januar 2025 · 2 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Privatverkauf erfordert 20 bis 40 Stunden Arbeit für Exposé, Anfragen, Besichtigungen und Verhandlungen.
  • Ohne professionelle Bewertung besteht die Gefahr, die Immobilie unter Wert zu verkaufen oder Käufer durch zu hohe Preise abzuschrecken.
  • Selbst mit Maklerprovision kann der Nettoerlös mit Makler höher ausfallen als beim Privatverkauf.
  • Fehlende Angaben im Exposé wie der Energieausweis können beim Privatverkauf zu Abmahnungen führen.
  • Professionell vermarktete Immobilien erzielen nachweislich höhere Verkaufspreise durch bessere Reichweite und Verhandlungsführung.

Privatverkauf vs. Makler: die große Frage

Viele Eigentümer fragen sich, ob sie ihre Immobilie privat verkaufen oder einen Makler beauftragen sollen. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. Wir beleuchten sie ehrlich.

Privatverkauf: die Vorteile

  • Keine Maklerprovision: Sie sparen die Provision (üblicherweise 3-7%)
  • Volle Kontrolle: Sie bestimmen alle Schritte selbst
  • Direkter Kontakt: Sie sprechen direkt mit den Interessenten

Privatverkauf: die Herausforderungen

Zeitaufwand

Der Verkauf einer Immobilie ist ein Vollzeitjob: Exposé erstellen, Anfragen beantworten, Besichtigungen organisieren, Bonität prüfen, Verhandlungen führen. Rechnen Sie mit 20-40 Stunden Arbeit.

Fehlende Marktkenntnis

Ohne professionelle Bewertung ist die Gefahr groß, den Preis zu hoch oder zu niedrig anzusetzen:

  • Zu hoch: Die Immobilie "verbrennt" am Markt und wird zum Ladenhüter
  • Zu niedrig: Sie verschenken bares Geld

Emotionale Bindung

Als Eigentümer sind Sie emotional involviert. Das kann bei Besichtigungen und Verhandlungen zum Nachteil werden.

Rechtliche Risiken

Fehlende Angaben im Exposé (z.B. Energieausweis) können zu Abmahnungen führen. Mängel, die nicht korrekt offengelegt werden, können nach dem Verkauf zum Problem werden.

Verkauf mit Makler: die Vorteile

  • Professionelle Bewertung: Realistischer Marktpreis als Grundlage
  • Vermarktungsexpertise: Professionelle Fotos, Exposé und Portal-Platzierung
  • Zeitersparnis: Der Makler übernimmt die gesamte Organisation
  • Verhandlungserfahrung: Erfahrene Makler erzielen oft höhere Preise
  • Käuferdatenbank: Zugang zu vorgemerkten Interessenten
  • Rechtssicherheit: Professionelle Abwicklung bis zum Notar

Verkauf mit Makler: die Kosten

Die Provision ist der offensichtliche Nachteil. Bei homefin beginnen die Konditionen allerdings bei 1,95% inkl. MwSt.. Deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Rechenbeispiel

Immobilie: 400.000 € Marktwert

PrivatverkaufMit homefin (1,95%)
Verkaufspreis380.000 € (oft unter Marktwert)400.000 € (oder höher)
Provision0 €7.800 €
Netto-Erlös380.000 €392.200 €

Dieses Beispiel zeigt: Selbst mit Provision kann der Erlös mit Makler höher sein.

Unser Rat

Es gibt Situationen, in denen ein Privatverkauf sinnvoll sein kann. Etwa wenn Sie bereits einen Käufer haben. In den meisten Fällen überwiegen jedoch die Vorteile eines professionellen Maklers, besonders bei einer fairen Provision wie bei homefin.

Fazit

Die Entscheidung hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wenn Sie unsicher sind, bieten wir gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Dann können Sie immer noch entscheiden.

Orhan Keserli

Über den Autor

Orhan Keserli

Immobilienmakler (IHK) und Geschäftsführer der homefin GmbH in Monheim am Rhein. Bewertet, vermarktet und verhandelt persönlich, von der ersten Bewertung bis zur Übergabe.

0800 5888 015Mehr über homefin →

Was ist Ihre Immobilie wert?

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Häufig gestellte Fragen

Ist ein Privatverkauf günstiger als der Verkauf mit Makler?

Nicht unbedingt. Obwohl Sie die Maklerprovision sparen, verkaufen Privatverkäufer ihre Immobilie oft unter Marktwert. Ein Makler kann durch professionelle Vermarktung und Verhandlungsführung einen höheren Preis erzielen, sodass der Nettoerlös trotz Provision höher ausfällt.

Wie viel Zeit kostet ein Privatverkauf?

Rechnen Sie mit 20 bis 40 Stunden Arbeit für Exposé-Erstellung, Beantwortung von Anfragen, Organisation und Durchführung von Besichtigungen, Bonitätsprüfung der Interessenten und Verhandlungsführung.

Welche rechtlichen Risiken gibt es beim Privatverkauf?

Fehlende Pflichtangaben im Exposé wie der Energieausweis können zu Abmahnungen führen. Auch Mängel, die nicht korrekt offengelegt werden, können nach dem Verkauf rechtliche Probleme verursachen.

Wann lohnt sich ein Privatverkauf?

Ein Privatverkauf kann sinnvoll sein, wenn Sie bereits einen konkreten Käufer haben, etwa aus dem Bekanntenkreis. In den meisten anderen Fällen überwiegen die Vorteile eines professionellen Maklers durch Marktkenntnis, Reichweite und Verhandlungserfahrung.

Was sind die größten Vorteile eines Maklers beim Immobilienverkauf?

Ein Makler bietet professionelle Bewertung, hochwertige Vermarktung mit großer Reichweite, Käuferqualifizierung mit Bonitätsprüfung, erfahrene Verhandlungsführung und rechtssichere Abwicklung bis zum Notartermin. Das spart Ihnen Zeit und maximiert den Verkaufserlös.

Orhan Keserli

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